Ärger mit der Cubus Internet Handels Gmbh / beelara.de

 

Ein Mandant von mir hat derzeit ziemlichen Ärger mit der Cubus Internet Handels GmbH aus Berlin. Diese betrieb den Webshop www.beelara.de.

Über diesen Shop bestellte mein Mandant Gartenmöbel im Wert von knapp 900 €. Die Bestellung wurde auch prompt per E-Mail bestätigt und angeblich „verifiziert und verbucht“.

Leider machte mein Mandant in diesem Fall den Fehler, den Kaufpreis per Sofortüberweisung im Voraus zu zahlen. Bis heute hat man Mandant keine Lieferung erhalten. Der Webshop ist derzeit wegen Wartungsarbeiten offline (Stand 07.08.2017). Mein Mandant war auch nicht in der Lage, jemanden zu erreichen. Jegliche Kontaktaufnahmeversuche verliefen erfolglos.

Zwischenzeitlich haben sich bei mir zahlreiche Betroffene gemeldet und ich bin außerdem auf eine Facebook-Gruppe „Neues vom Online Shop Beelara.de“ aufmerksam gemacht worden. Die Beiträge dort lassen leider das Schlimmste befürchten.

Betroffenen ist zu empfehlen, den Sachverhalt bei der örtlichen Polizei zur Anzeige zu bringen. Alternativ kann die Anzeige auch online aufgegeben werden.

https://www.internetwache-polizei-berlin.de

Bei der Anzeige sollte Bezug genommen werden auf die Aktenzeichen 170714-1500-023134 bzw. 252 Js 3542/17.

Was hat es mit dem Shop beelara.de bzw. der Cubus Internet Handels GmbH auf sich?

Betreiber des Webshops beelara.de war nach eigenen Angaben die Cubus Internet Handels GmbH, der Firmensitz ist Friedrichstraße 171 in 10117 Berlin. Diese GmbH wurde erst im Dezember 2016 in das Handelsregister eingetragen. Unternehmensgegenstand ist laut Handelsregister der Internethandel mit Möbeln, Teppichen und Wohnaccessoires sowie Lifestyle-Elektroartikeln (Fitness, Training, Action). Geschäftsführer ist ein Herr Enes Abadi, laut Handelsregister in London ansässig.

Im Internet finden sich viele Berichte von anderen vermeintlichen Kunden, die teilweise auch Betrugsvorwürfe gegen die Verantwortlichen erheben. Rechtsanwaltskollegen der auf Onlineshops spezialisierten IT-Recht-Kanzlei aus München berichten zudem, dass deren Qualitätssiegel ohne Zustimmung der Kanzlei auf der Seite beelara.de verwendet wurden.

Ob hier tatsächlich eine Betrugsmasche vorliegt, kann nach dem derzeitigen Informationsstand natürlich noch nicht beurteilt werden, da insoweit auch die gesetzliche Unschuldsvermutung gilt.

Welche Möglichkeiten habe ich als Betroffener?

Es besteht ein Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises gegenüber der Cubus Internet Handels GmbH, wenn der Vertrag widerrufen wurde oder wenn der Rücktritt vom Vertrag erklärt wurde. Sollte sich herausstellen, dass ein Betrug vorliegt, kommen Schadensersatzansprüche gegen die Täter in Betracht. Ob Betroffene am Ende „zu ihrem Geld kommen“, kann ich natürlich nicht vorhersagen.

Fazit

Kunden, die per Vorkasse bezahlt und ihre Ware nie bekommen haben, ist in jedem Fall zu empfehlen, von den ihnen zustehenden Rechten Gebrauch zu machen. Das gilt insbesondere dann, wenn eine Rechtsschutzversicherung vorliegt, die entsprechende Kostenrisiken abdeckt.

Betroffene können Sich gerne an mich wenden.

Stellen Sie einfach Ihre kostenlose Anfrage über das unten stehende Kontaktformular. Anstatt das Kontaktformular zu benutzen können Sie mich natürlich auch anrufen (03605-2599159) oder mir eine E-Mail schicken (info@hofauer.com). Anwaltsgebühren fallen hierfür nicht an.


Sind Sie rechtsschutzversichert?


Bitte kontaktieren Sie mich kostenlos zu meiner oben stehenden Anfrage per E-Mail oder Telefon.



 

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