Interessante Rechtsprechung zum Bank- und Kapitalmarktrecht

 

Da ich unter anderem im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig bin, habe ich mit der Zeit einige Entscheidungen „gesammelt“, die für die Praxis von Bankjuristen interessant sind. Ich habe mich entschlossen, diese Entscheidungen in einem Blogbeitrag zusammenzufassen. Die Sammlung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Aktualität. Hier stehen einfach nur Entscheidungen, die ich gefunden habe und interessant finde.

Wenn Sie weitere interessante Entscheidungen aus dem Bankrecht kennen, die hier stehen sollten, freue ich mich natürlich über eine kurze Info…


Inhaltsverzeichnis


Darlehen / Kredit

Vertragsschluss

BGH, Urteil vom 25. September 2015 – V ZR 244/14 (Aufnahme eines Darlehens durch eine Wohnungseigentümergemeinschaft)

Verbundene Verträge

  • BGH, Urteil vom 05. Mai 2015 – XI ZR 406/13 (Kapitallebensversicherung zur Tilgung)

Verbraucherdarlehen

  • OLG Nürnberg, Urteil vom 13. Oktober 2014 – 14 U 1533/14 (Schlüssigkeit der Zinsberechnung)
  • BGH, Urteil vom 30. September 2014 – XI ZR 168/13 (Zinsloses Warenfinanzierungsdarlehen)
  • OLG Nürnberg, Urteil vom 28. Juli 2014 – 14 U 2180/13 (Verwirkung des Rückzahlungsanspruchs)
  • LG Kleve, Urteil vom 03. Deuember 2013 (Kein Anspruch gegen Sparkasse auf Einräumung eines Dispokredits)

Aufklärungspflichten der Bank bei Darlehensvergabe

  • BGH, Urteil vom 16.05.2017 – XI ZR 430/16 (Verjährungsbeginn bei fehlerhafter Aufklärung über Nachteile einer Kombination aus Darlehen und Kapitallebensversicherung)
  • BGH, Urteil vom 20. März 2007 – XI ZR 414/04 (zur Rückabwicklung)
  • BGH, Urteil vom 03. Dezember 1991 – XI ZR 300/90 (zur Rückabwicklung)
  • OLG Karlsruhe, Beschluss vom 27. November 2006 – 15 W 45/06 (zur Rückabwicklung)
  • BGH, Urteil vom 20. Mai 2003 – XI ZR 248/02 (zur Rückabwicklung)
  • OLG Hamm, Urteil vom 23. September 1992 – 31 U 108/92 (Zinsänderungsrisiko)
  • BGH, Urteil vom 09. März 1989 – III ZR 269/87 (Kombination mit Lebensversicherung)
  • BGH, Urteil vom 28. Februar 1989 – IX ZR 130/88 (Verwendungsrisiko)
  • BGH, Urteil vom 09. April 1987 – III ZR 126/85 (Verwendungsrisiko)

Finanzierungsbestätigungen

  • OLG Brandenburg, Urteil vom 16. Mai 2007 – 4 U 162/06 (Auslegung als abstraktes Schuldversprechen)
  • BGH, Urteil vom 23. März 2004 – XI ZR 14/03 (Überschrift „Abtretung“ spricht gegen Garantie)
  • OLG Brandenburg, Urteil vom 05. Dezember 2002 – 12 U 67/02 (Auslegung als Garantievertrag)
  • OLG Köln, Urteil vom 13. November 2002 – 13 U 157/01 (unwiderrufliche Finanzierungsbestätigung als abstraktes Schuldversprechen)
  • OLG Hamm, Urteil vom 08. Mai 2000 – 31 U 257/99 (Einstandspflicht bei Insolvenz des Bauherrn
  • OLG Naumburg, Urteil vom 22. Dezember 1999 – 2 U 94/99 (Finanzierungsbestätigung als Bankauskunft)
  • BGH, Urteil vom 07. Juli 1998 – XI ZR 375/97 (Haftung der Bank für unrichtige Auskunft)
  • LG Frankfurt, Urteil vom 31. Januar 1992 – 2/2 O 230/91 (Finanzierungsbestätigung als Voraussetzung des Kaufvertrages)
  • BGH, Urteil vom 10. Juli 1986 – III ZR 19/85 (unwirksame Fälligkeitsklausel in Fertighausvertrag)
  • OLG Hamm, Urteil vom 29. April 1986 – 9 U 290/85 (unrichtige Baufortschrittsanzeige durch Architekten)
  • BGH, Urteil vom 21. April 1986 – II ZR 126/85 (unwirksame Garantie)
  • BGH, Urteil vom 28. Januar 1985 – II ZR 10/84 (Haftung für falsche Kreditauskunft)
  • LG Waldshut-Tiengen, Urteil vom 06. Januar 1984 – 2 O 265/83 (unwiderruflicher Überweisungsauftrag)
  • OLG Schleswig, Urteil vom 10. April 1979 – 11 U 207/78 (Auslegung als Akkredetiv)

Darlehenszusage

  • BGH, Urteil vom 24.01.2006 – XI ZR 405/04 (Auslegung einer Darlehenszusage)
  • BGH, Urteil vom 14.12.1989 – III ZR 198/88 (Widerruf einer Darlehenszusage bei Umfinanzierung)
  • LG Köln, Urteil vom 23. Januar 1986 – 2 O 284/85 (Anforderungen an endgültige Darlehenszusage)

„Widerrufsjoker“

  • BGH, Beschluss vom 24. Januar 2017 – XI ZR 66/16 (Abschnitt finanzierte Geschäfte)
  • BGH, Beschluss vom 17. Januar 2017 – XI ZR 170/16 (klarstellender Zusatz „auf das sich der Widerruf bezieht“)
  • BGH, Urteil vom 22. November 2016 – XI ZR 434/15 (Beispiele für Pflichtangaben)
  • BGH, Beschluss vom 25. Oktober 2016 – XI ZR 6/16 (Streitwert bei Feststellungsklage)
  • BGH, Urteil vom 11. Oktober 2016 – XI ZR 482/15 (Einzelbefugnis zur Ausübung des Widerrufsrechts bei mehreren Darlehensnehmern, Aufhebungsvereinbarung, Verwirkung)
  • BGH, Beschluss vom 27. September 2016 – XI ZR 309/15 (Zur Formulierung „jedoch nicht, bevor Ihnen auch eine Vertragsurkunde, Ihr schriftlicher Antrag oder eine Abschrift der Vertragsurkunde oder des Antrags zur Verfügung gestellt worden ist“)
  • BGH, Urteil vom 12. Juli 2016 – XI ZR 564/15 („Bitte Frist im Einzelfall prüfen“, Postfachanschrift, Rechtsmissbrauch und Verwirkung)

Vorfälligkeitsentschädigung

Berücksichtigung von Sondertilgungsrechten

  • BGH, Urteil vom 19. Januar 2016 – XI ZR 388/14
  • OLG Stuttgart, Urteil vom 11. Februar 2015 – 9 U 153/14
  • OLG Oldenburg, Urteil vom 04. Juli 2014 – 6 U 236/13

Vorfälligkeitsentschädigung nach Kündigung wegen Verzug des Darlehensnehmers

  • BGH, Urteil vom 19. Januar 2016 – XI ZR 103/15
  • OLG Schleswig, Urteil vom 21. Mai 2015 – 5 U 207/14
  • OLG Stuttgart, Urteil vom 29. April 2015 – 9 U 176/14

Vorfälligkeitsentschädigung nach Fusion der darlehensgewährenden Bank

  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 25. Juni 2001 – 9 U 143/00

Vorfälligkeitsentschädigung bei Tilgung durch Lebensversicherung

  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 16. März 2000 – 12 U 299/99

Vorfälligkeitsentschädigung und außerordentliche Kündigung

  • AG Schleswig, Urteil vom 29. August 2014 – 21 C 59/14

Vorfälligkeitsentschädigung und Aufhebungsvereinbarung

  • OLG Köln, Beschluss vom 10.08.2015 – 13 U 81/14
  • LG Düsseldorf, Urteil vom 12.06.2015 – 8 O 253/14
  • LG Oldenburg, Urteil vom 19.05.2015 – 4 O 2542/14
  • OLG Köln, Beschluss vom 08.12.2014 – 13 U 103/14
  • LG Siegen, Urteil vom 10.10.2014 – 2 O 406/13
  • LG Duisburg, Urteil vom 18.07.2014 – 1 O 405/13
  • OLG Schleswig, Urteil vom 02. Oktober 1996 – 5 U 124/95

Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung

  • OLG Stuttgart, Urteil vom 11. Februar 2015 – 9 U 153/14 (Aktiv-Passiv-Methode)
  • AG Stuttgart, Urteil vom 09. Februar 2006 – 9 C 3734/04 (Cash-Flow-Methode)
  • BGH, Urteil vom 30. November 2004 – XI ZR 285/03 (Bundesbankstatistiken)
  • BGH, Urteil vom 07. November 2000 – XI ZR 27/00 (Grundsatzentscheidung)
  • KG Berlin, Urteil vom 19. Januar 2001 – 14 U 6563/99 (Wahlrecht der Bank)
  • OLG Köln, Urteil vom 12. August 1998 – 13 U 86/97 (ersparte Risikoaufwendungen)
  • AG Krefeld, Urteil vom 30. April 1998 – 71 C 13/98 (Rechnungslegungsanspruch)
  • OLG Hamm, Urteil vom 20. April 1998 – 31 U 180/97 (ersparte Risikoaufwendungen)
  • OLG München, Urteil vom 30. März 1998 – 31 U 6090/96 (KAPO-Programm; Wahlrecht der Bank)
  • OLG Schleswig, Urteil vom 08. Januar 1998 – 5 U 124/95 (ersparte Risikoaufwendungen)
  • BGH, Urteil vom 11. November 1997 – XI ZR 13/97 (unzulässige Pauschalierung)
  • BGH, Urteil vom 01. Juli 1997 – XI ZR 267/96 (Aktiv-Aktiv-Methode)

Entgelt für Berechnung

  • OLG Frankfurt, Urteil vom 23. November 2011 – 9 U 76/10 (150 EUR zulässig)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 13. April 2011 – 23 U 386/09 (150 EUR zulässig)
  • OLG Hamm, Urteil vom 20. April 1998 – 31 U 180/97 (375 DEM zulässig)
  • OLG Hamm, Urteil vom 03. November 1997 – 31 U 95/97 („angemessen“)
  • BGH, Urteil vom 01. Juli 1997 – XI ZR 267/96 („angemessen“)

Vorfälligkeitsentgelt

Bürgschaften

Bürgschaftsvertrag

  • OLG Brandenburg, Urteil vom 07. Oktober 2009 – 3 U 149/08 (Vertragspartner bei Ausfallbürgschaft durch öffentlich-rechtliches Kreditinstitut)
  • BGH, Urteil vom 28. April 2009 – XI ZR 86/08 (Reichweite des Sicherungszwecks Subventionsrückforderung)
  • BGH, Urteil vom 16. Oktober 2007 – XI ZR 132/06 (privatrechtlicher Schuldbeitritt zu einer öffentlich-rechtlichen Rückzahlungsforderung)
  • OLG München, Urteil vom 05. Juli 2006 – 7 U 5721/05 (Reichweite eines Einredeverzichts auf Insolvenzanfechtung)
  • OLG Hamm, Urteil vom 27. Juni 2006 – 12 U 76/06 (Entbehrlichkeit der Annahmeerklärung nach § 151 BGB)
  • BGH, Urteil vom 27. Januar 2004 – XI ZR 111/03 (Umfang der Bürgschaftsschuld)

Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft bzw. Mithaftung

  • BGH, Urteil vom 19. Februar 2013 – XI ZR 82/11 (Krasse finanzielle Überforderung bei Höchstbetragsbürgschaften)
  • OLG Nürnberg, Urteil vom 21. September 2010 – 14 U 892/09 (krasse finanzielle Überforderung des mithaftenden Ehegatten)
  • OLG Schleswig, Beschluss vom 30. August 2010 – 5 W 6/10 (Bürgschaftserklärungen von GmbH-Gesellschafter)
  • OLG Celle, Urteil vom 05. Mai 2010 – 3 U 227/09 (getrennt lebender Ehegatte)
  • BGH, Urteil vom 24. November 2009 – XI ZR 332/08 (Berücksichtigung von dinglichen Belastungen bei der Frage der krassen finanziellen Überforderung)
  • BGH, Urteil vom 16. Juni 2009 – XI ZR 539/07 (Möglichkeit der Restschuldbefreiung nach §§ 286 ff. InsO schließt Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft nicht aus)
  • OLG Köln, Urteil vom 11. Februar 2009 – 13 U 102/08 (Darlegungs- und Beweislast)
  • BGH, Urteil vom 16. Dezember 2008 – XI ZR 454/07 (Beweislast für Eigenschaft als Mitdarlehensnehmer)
  • BGH, Urteil vom 09. Dezember 2008 – XI ZR 588/07 (GmbH-Gesellschafter)
  • BGH, Urteil vom 25. Juni 2008 – XI ZR 330/05 („Angehörigenbürgschaften“)
  • OLG Köln, Urteil vom 11. Februar 2008 – 13 U 102/08 (Darlegungs- und Beweislast)
  • OLG Celle, Urteil vom 23. Januar 2008 – 3 U 180/07 (Stiefsohn)
  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 06. Dezember 2007 – I-10 U 138/06 (Anforderungen an die Darlegung einer krassen finanziellen Überforderung)
  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 12. September 2007 – I-3 U 31/07 (geschäftsführender GmbH-Gesellschafter)
  • OLG Celle, Urteil vom 12. September 2007 – 3 U 85/07 (Möglichkeit der Restschuldbefreiung nach §§ 286 ff. InsO schließt Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft nicht aus)
  • OLG Celle, Beschluss vom 01. März 2007 – 3 W 29/07 (50%ige Beteiligung an einer GmbH)
  • OLG Koblenz, Urteil vom 14. Februar 2007 – 1 U 295/06 (9%ige Beteiligung an einer GmbH)
  • OLG Dresden, Urteil vom 06. Dezember 2006 – 12 U 1394/06 (Verpflichtungen von 15.000 bis 25.000 EUR)
  • OLG Dresden, Beschluss vom 17. Juli 2006 – 12 W 769/06 (Ehegattenbürgschaft für Kreditverbindlichkeiten einer OHG)
  • OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16. Juni 2006 – I-16 W 57/06 (gemeinsam bewohnte Immobilie)
  • OLG Celle, Beschluss vom 06. März 2006 – 3 U 26/06 (Möglichkeit der Restschuldbefreiung nach §§ 286 ff. InsO schließt Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft nicht aus)
  • OLG Brandenburg, Beschluss vom 02. Januar 2006 – 3 W 57/05 (vorhandenes Immobilienvermögen des Bürgen)
  • BVerfG, Beschluss vom 06. Dezember 2005 – 1 BvR 1905/02 (Zwangsvollstreckung von rechtskräftigen Titeln aus sittenwidriger Bürgschaft)
  • BGH, Urteil vom 25. Januar 2005 – XI ZR 28/04 (Ehepartner als Mitarbeiter im Gewerbebetrieb)
  • BGH, Urteil vom 25. Januar 2005 – XI ZR 325/03 (Abgrenzung zwischen Mitdarlehensnehmerschaft und Mithaftungsübernahme)
  • BGH, Urteil vom 23. März 2004 – XI ZR 114/03 (Mitverpflichtung der vermögenslosen Ehefrau beim Kauf eines Familienfahrzeugs)
  • BGH, Urteil vom 14. Oktober 2003 – XI ZR 121/02 (Arbeitnehmerbürgschaften)
  • BGH, 10. Dezember 2002 – XI ZR 82/02 (Bürgschaft eines GmbH-Gesellschafters)
  • BGH, 28. Mai 2002 – XI ZR 199/01 (Kommanditistenbürgschaft)
  • BGH, Urteil vom 26. April 2001 – IX ZR 337/98 (Keine krasse finanzielle Überforderung bei verwertbarem Grundeigentum)
  • BGH, Urteil vom 14.11.2000 – XI ZR 248/99 (Gleichstellung von Mithaftenden und Bürgen)

Verjährung der Bürgschaftsforderung

  • BGH, Urteil vom 21. April 2015 – XI ZR 200/14 (Verlängerung der Verjährungsfrist in AGB)
  • BGH, Urteil vom 26. Februar 2013 – XI ZR 417/11 (Vereinbarung über Verjährungsbeginn in AGB)
  • BGH, Urteil vom 11. September 2012 – XI ZR 56/11 (Leistungsaufforderung des Gläubigers nicht erforderlich für Verjährungsbeginn)
  • OLG München, Urteil vom 19.06.2012 – 5 U 3445/11 (Verlängerung der Verjährungsfrist von 3 auf 5 Jahre)
  • OLG Hamm, Urteil vom 02.03.2010 – 21 U 139/09 (Vereinbarung über gemeinsame Verjährung von Hauptschuld und Bürgschaftsschuld)
  • BGH, Urteil vom 14. Juli 2009 – XI ZR 18/08 (Verjährungshemmende Verhandlungen zwischen Hauptschuldner und Gläubiger wirken auch ggü. Bürgen)
  • OLG Nürnberg, Urteil vom 09.02.2009 – 14 U 1226/09 (Kein Missbrauch der Verjährungseinrede trotz Insolvenzverschleppung)
  • BGH, Urteil vom 29. Januar 2008 – XI ZR 160/07 (Verjährungsbeginn bei selbstschuldnerischer Bürgschaft)
  • BGH, Urteil vom 18. September 2007 – XI ZR 447/06 (Keine Erweiterung der Bürgenhaftung durch Einredeverzicht des Hauptschuldners)
  • BGH, Urteil vom 12.10.2006 – IX ZR 294/05 (selbständige Verjährung von Hauptschuld und Bürgschaftsschuld)
  • BGH, Urteil vom 28. Januar 2003 – XI ZR 243/02 (Verjährung bei Untergang der Hauptschuldnerin als Rechtsperson)

Kündigung und Erlöschen der Bürgschaft

  • BGH, Urteil vom 04. Juni 2013 – XI ZR 505/11 (Wegfall der Bürgschaft bei Aufgabe anderweitiger Sicherheit)
  • OLG Bamberg, Urteil vom 17. November 2011 – 1 U 88/11 (Wegfall der Bürgschaft bei Aufgabe anderweitiger Sicherheit)
  • OLG Schleswig, Urteil vom 05. Juli 2007 – 5 U 48/07 (Wiederaufleben nach Insolvenzanfechtung)

Bürgschaft und Widerrufsrecht

  • BGH, Urteil vom 25. Oktober 2011 – XI ZR 331/10 (Anwendbarkeit des Verbraucherkreditgesetzes auf Schuldbeitritt)
  • OLG Düsseldorf, Beschluss vom 09. Dezember 2008 – I-24 U 26/08 (Keine Anwendbarkeit der Schutzvorschriften für Verbraucherdarlehen bei einem GmbH-Geschäftsführer)
  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 12. September 2007 – I-3 U 31/07 (Keine Anwendbarkeit der Vorschriften über Verbraucherdarlehensverträge bei geschäftsführendem GmbH-Gesellschafter)
  • BGH, Urteil vom 27. Februar 2007 – XI ZR 195/05 (Haustürsituation am Arbeitsplatz des Bürgen)
  • OLG Koblenz, Urteil vom 14. Februar 2007 – 1 U 295/06 (Haustürsituation am Arbeitsplatz des Bürgen)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 20. Dezember 2006 – 9 U 18/06 (Berufung des Bürgen auf Verbraucherschutzvorschriften)
  • BGH, Urteil vom 10. Januar 2006 – XI ZR 169/05 (Widerruf bei Bürgschaftserklärung in Haustürsituation)
  • BGH, Urteil vom 08. November 2005 – XI ZR 34/05 (Anwendung des Verbraucherkreditgesetzes auf Mithaftungsübernahme)

Sonstiges

  • BGH, Urteil vom 27. Mai 2014 – XI ZR 264/13 (Eintrittsrecht des Bürgen)

Zahlungsverkehr

Konto

  • BVerfG, Beschluss vom 29. Mai 2015 – 1 BvR 163/15 (Überweisung auf Drittkonto von P-Konto)
  • BGH, Urteil vom 10. Februar 2015 – XI ZR 187/13 (Anspruch auf Rückumwandlung eines P-Kontos)
  • OVG Lüneburg, Beschluss vom 15. Juni 2010 – 10 ME 77/10 (Kein Kontrahierungszwang einer Sparkasse bei Verdacht auf rechtswidrige Kontonutzung – Abofalle)
  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 04. April 2009 – I-15 U 84/08 (Oder-Konto und EC-Karte)
  • BGH, Urteil vom 18. Dezember 2008 – IX ZR 192/07 (Anderkonto in der Insolvenz)
  • BGH, Urteil vom 05. Dezember 2006 – XI ZR 21/06 (Abwicklung von Zahlungseinhängen auf erloschenes Girokonto)
  • BGH, Urteil vom 11. Oktober 2005 – XI ZR 85/04 (Zum Notar-Anderkonto)
  • OLG Köln, Urteil vom 15. Mai 2002 – 13 U 7/02 (Kontrahierungszwang beinhaltet nur 1 Konto)

Auskünfte

  • BGH, Urteil vom 28. Februar 1989 – XI ZR 91/88 (Anspruch auf erneute Auskünfte)
  • OLG Celle, Urteil vom 04. Juni 2008 – 3 U 265/07 (Kein Anspruch auf weitere umfassende Auskunft)

Gutschriften und Belastungen

  • OLG Koblenz, Urteil vom 27. Mai 2010 – 2 U 907/09
  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 19. Mai 2009 – 17 U 467/08
  • BSG, Urteil vom 26. April 2007 – B 4 R 89/06 R
  • BGH, Urteil vom 21. Juni 2005 – XI ZR 152/04
  • BGH, Urteil vom 15. März 2005 – XI ZR 338/03
  • BGH, Urteil vom 07. Dezember 2004 – XI ZR 361/03
  • BGH, Urteil vom 12. Februar 2004 – IX ZR 98/3

Zahlungsaufträge

  • BGH, Urteil vom 16. Juni 2015 – XI ZR 243/13 (Stornierung von Zahlungsaufträgen)
  • LG Kleve, Urteil vom 02. Dezember 2014 – 4 O 351/13 (Fehlüberweisung und Wartefrist für Neuvergabe einer Kontonummer)
  • AG Schorndorf, Urteil vom 08. Mai 2014 – 6 C 17/14 (Fehlüberweisung)
  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 09. April 2014 – 7 U 177/13 (Rechtzeitigkeit einer Überweisung)
  • LG Hannover, Urteil vom 21. Dezember 2010 – 18 O 166/10 (Direkter Bereicherungsanspruch der Bank bei nicht autorisierter Zahlung)
  • BGH, Urteil vom 15. März 2005 – Az. XI ZR 338/03 (Eingang einer Überweisung)
  • BGH, Urteil vom 15. Juni 2004 – XI ZR 220/03 (Prinzip der formalen Auftragsstrenge)

Missbrauch von Zahlungsdiensten

  • BGH, Urteil vom 26. Januar 2016 – XI ZR 91/14 (Anscheinsbeweis bei Missbrauch im Online-Banking)
  • LG Essen, Urteil vom 04. Dezember 2014 – 6 O 339/14 – rechtskräftig (Phishing; grobe Fahrlässigkeit)
  • LG Köln, Urteil vom 07. Oktober 2014 – 21 S 5/14 (grobe Fahrlässigkeit)
  • LG Darmstadt, Urteil vom 28. August 2014 – 28 O 36/14 (Smart-TAN; Beweislast)
  • LG Köln, Urteil vom 26. August 2014 – 3 O 390/13 (SMS-TAN; Beweislast)
  • LG Stuttgart, Urteil vom 27. Juni 2014 – 12 O 593/13 (Barschecks)

AGB-Banken / AGB-Sparkassen

  • LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 17. November 2015 – 7 O 902/15 (Aufrechnungsverbot)
  • OLG Stuttgart, Urteil vom 23. September 2015 – 9 U 31/15 (Recht zur Kündigung eines langfristigen Sparvertrags wegen historisch niedrigen Zinsniveaus; Az. BGH XI ZR 465/15)
  • BGH, Urteil vom 05. Mai 2015 – XI ZR 214/14 (Kündigungsregelung in Nr. 26.1 der AGB-Sparkassen)
  • OLG Frankfurt, Beschluss vom 13. Januar 2015 – 9 W 1/15 (Verwendung bestimmter Vordrucke)
  • BGH, Urteil vom 18. Juli 2014 – V ZR 178/13 (Beschränkung des Rückgewähranspruchs bei einer Sicherungsgrundschuld)
  • BGH, Urteil vom 28. Januar 2014 – XI ZR 424/12 (Einwendungen gegen den Rechnungsabschluss)
  • BGH, Urteil vom 14. Januar 2014 – XI ZR 355/12 (Verzicht auf Herausgabe von Vertriebsprovisionen)
  • BGH, Urteil vom 08. Oktober 2013 – XI ZR 401/12 (Erbnachweise)
  • BGH, Urteil vom 15. Januar 2013 – XI ZR 22/12 (Kündigungsrecht einer Privatbank)
  • OLG Schleswig, Urteil vom 26. Juni 2012 – 2 U 10/11 (Rückumwandlungsanspruch bei P-Konto)
  • OLG Naumburg, Urteil vom 31. Januar 2012 – 9 U 128/11 (Kündigung aus wichtigem Grund zwecks Konditionenanpassung)
  • BGH, Urteil vom 13. März 2007 – XI ZR 383/06 (Einbeziehung der AGB-Banken)
  • BGH, Urteil vom 11. März 2003 – XI ZR 403/01 (Grundrechtsbindung der Sparkassen bei Kündigung)
  • BGH, Urteil vom 17. Juni 1997 – XI ZR 239/96 (Wertstellung von Bareinzahlungen)
  • BGH, Urteil vom 06. Mai 1997 – XI ZR 208/96 (Wertstellung von Schecks)
  • BGH, Urteil vom 17. Januar 1989 – XI ZR 54/88 (Wertstellung von Bareinzahlungen)

Prospekthaftung

Prospektfehler

  • BGH, Urteil vom 12.10.2017, Az: III ZR 254/15 (Zur Angabe der Kosten der Zielfonds im Prospekt bei einem Private-Equity-Dachfonds)
  • BGH, Urteil vom 18.02.2016 – III ZR 14/15 (Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung)
  • BGH, Urteil vom 03. November 2015 – II ZR 270/14 (Weichkostenanteil)
  • BGH, Urteil vom 17. September 2015 – III ZR 385/14 (Zweitmarkt „zur Zeit nicht vorhanden“)
  • OLG München, Urteil vom 29.07.2015 – 3 U 1209/14 (Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung; keine besondere Aufklärungspflicht über strukturelles Fremdfinanzierungsrisiko)
  • OLG Köln, Urteil vom 26. Februar 2015 – 24 U 112/14 (Innenhaftungsrisiko nach §§ 30, 31 GmbHG)
  • OLG Hamm, Beschluss vom 03. Februar 2015 – I-34 U 194/14 (Innenhaftungsrisiko nach §§ 30, 31 GmbHG)
  • OLG Köln, Urteil vom 20. November 2014 – 24 U 61/14 (Fehlende Handelbarkeit – „derzeit noch“ kein geregelter Markt)
  • BGH, Beschluss vom 21. Oktober 2014 – XI ZB 12/12 (3. Börsengang der Telekom)
  • BGH, Beschluss vom 29. Juli 2014 – II ZB 1/12 (Defeasance-Struktur)
  • BGH, Beschluss vom 29. Juli 2014 – II ZB 30/12 (Defeasance-Struktur)
  • BGH, Urteil vom 24. April 2014 – III ZR 389/12 (keine überhöhten Anforderungen an Darstellung der fehlenden Handelbarkeit / Provisionen)
  • BGH, Urteil vom 23. April 2013 – II ZR 30/10 („Nachhaltige“ Mieteinnahmen)
  • BGH, Urteil vom 23. April 2012 – II ZR 75/10 (Prognose aus vergangenen Erfahrungen)
  • BGH, Urteil vom 22. März 2010 – II ZR 66/08 (Voraussetzungen einer Wohnbauförderung)
  • BGH, Urteil vom 07. Dezember 2009 – II ZR 15/08 (Maßnahmen der BaFin)
  • BGH, Urteil vom 27. Oktober 2009 – XI ZR 337/08 (Vertretbarkeit einer optimistischen Prognose – Immobilienfonds)
  • BGH, Urteil vom 29. Mai 2008 – III ZR 59/07 (Investitionsplan und Totalverlustrisiko)
  • BGH, Urteil vom 14. Juni 2007 – III ZR 125/06 („Worst-Case-Szenario“)

Beweislast

Anspruchsgegner aus Prospekthaftung

  • BGH, Urteil vom 24. April 2014 – III ZR 156/13 (Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)
  • BGH, Urteil vom 09. Juli 2013 – II ZR 9/12 (Treuhandkommanditist)
  • BGH, Urteil vom 18. September 2012 – XI ZR 344/11 (Konzernmutter)
  • BGH, Urteil vom 14. Mai 2012 – II ZR 69/12 (Gründungsgesellschafter)
  • BGH, Urteil vom 17. November 2011 – III ZR 103/10 (früherer Spitzenpolitiker als Werbeträger)
  • BGH, Urteil vom 22. März 2011 – II ZR 271/08 (Treuhandkommanditist)
  • BGH, Urteil vom 15. Juli 2010 – III ZR 321/08 (Hintermann durch Verflechtung)
  • BGH, Urteil vom 15. Juli 2010 – III ZR 337/08 (Treuhandkommanditist)
  • BGH, Urteil vom 07. Dezember 2009 – II ZR 15/08 (Hintermann durch Verflechtung)
  • BGH, Urteil vom 19. November 2009 – III ZR 109/08 (Mittelverwendungskontrolleur)
  • BGH, Urteil vom 02. Juni 2008 – II ZR 210/06 (organschaftliche Vertreter)
  • BGH, Urteil vom 29. Mai 2008 – III ZR 59/07 (Treuhandkommanditist)
  • BGH, Urteil vom 14. Juni 2007 – III ZR 300/05 (Prospektgutachter)
  • BGH, Urteil vom 14. Juni 2007 – III ZR 185/05 (Prospektgutachter)
  • BGH, Urteil vom 14. Juni 2007 – III ZR 125/06 (Hintermann mit Schlüsselfunktion)
  • BGH, Urteil vom 22. März 2007 – III ZR 98/06 (Mittelverwendungskontrolleur)
  • BGH, Urteil vom 25. April 2006 – XI ZR 29/05 (Treuhandkommanditist)
  • BGH, Urteil vom 06. April 2006 – III ZR 256/04 (Abschlussprüfer)
  • BGH, Urteil vom 20. März 2006 – II ZR 326/04 (Treuhandkommanditist)
  • BGH, Urteil vom 08. Juni 2004 – X ZR 283/02 (Prospektgutachter)
  • BGH, Urteil vom 27. Januar 2004 – XI ZR 37/03 (Garantenstellung)
  • BGH, Urteil vom 24. Mai 1982 – II ZR 124/81 (Treuhandkommanditist)

Sonstiges

  • BGH, Urteil vom 22. September 2015 – II ZR 340/14 (Verkürzung der Verjährungsfrist in Prospekt)

Swap-Verträge

Aufklärungspflicht über anfänglichen negativen Marktwert

  • BGH, Urteil vom 22. März 2016 – XI ZR 425/14 (Konnexität)
  • OLG Köln, Urteil vom 11. November 2015 – 13 U 159/13 (Rechtsirrtum; Vorsatz)
  • OLG München, Beschluss vom 10. September 2015 – 7 U 3473/14 (verneint mangels Interessenkonflikt)
  • BGH, Urteil vom 28. April 2015 – XI ZR 378/13 (Konnexität)
  • BGH, Urteil vom 20. Januar 2015 – XI ZR 316/13 (Botengeschäft; Aufklärungspflicht verneint)
  • LG Frankfurt, Urteil vom 24. November 2014 – 3-15 0 3/14 (Aufklärungspflicht verneint)
  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 26. Juni 2014 – I-14 U 91/13 (Aufklärungspflicht bejaht)
  • OLG München, Urteil vom 19. April 2014 – 7 U 3838/13 (einfacher Zins-Swap; Aufklärungspflicht verneint)
  • OLG Köln, Beschluss vom 09. September 2013 – 13 U 120/12 (Aufklärungspflicht bejaht)
  • OLG Stuttgart, Urteil vom 27. Juni 2012 – 9 U 140/11 (einfacher Zins-Swap; Aufklärungspflicht verneint)
  • LG Münster, Urteil vom 28. März 2012 – 114 O 15/11 (Interessenkonflikt; Aufklärungspflicht bejaht)
  • LG Magdeburg, Urteil vom 13. März 2012 – 9 O 897/11 -205- (Aufklärungspflicht bejaht)
  • OLG Köln, Urteil vom 18. Januar 2012 – I-13 U 37/11, 13 U 37/11 (einfacher Zins-Swap; Aufklärungspflicht verneint)
  • OLG Köln, Urteil vom 18. Januar 2012 – I-13 U 232/10, 13 U 232/10 (einfacher Zins-Swap; Aufklärungspflicht verneint)
  • LG Wuppertal, Urteil vom 18. Januar 2012 – 3 O 270/11 (Aufklärungspflicht bejaht)
  • BGH, Urteil vom 22. März 2011 – XI ZR 33/10 (CMS-Spread-Ladder-Swap; Aufklärungspflicht bejaht)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 27. Dezember 2010 – 16 U 96/10 (Aufklärungspflicht verneint)

Anleger- und anlagegerechte Beratung

  • OLG München, Urteil vom 24.09.2015 – 23 U 3491/14 (Aufklärungspflichten bei Currency-Related-Swap)
  • OLG Dresden, Urteil vom 09. April 2015 – 8 U 532/14 (fehlende Kündigungsmöglichkeit)
  • BGH, Urteil vom 15. Januar 2013 – II ZR 90/11 (Hypothekenbank)
  • OLG München, Urteil vom 22. Oktober 2012 – 19 U 672/12 („Zinswette“)
  • LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 28. September 2012 – 10 O 7990/11 (Währungsrisiko bei CCS)
  • LG Düsseldorf, Urteil vom 11. Mai 2012 – 8 O 77/11 (Kommune)
  • OLG München, Beschluss vom 29. März 2012 – 5 U 216/12 (Volkswirtschaftliche Prognose bei CCS)
  • OLG Stuttgart, Urteil vom 01. Februar 2012 – 9 U 57/11 (Notwendigkeit eines Risikomanagements)

Anwendbarkeit des § 37a WpHG auf Swap-Verträge

  • OLG München, Beschluss vom 17. Juli 2013 – 19 U 789/13
  • OLG München, Beschluss vom 27. März 2012 – 5 U 4137/11
  • LG Köln, Urteil vom 15. Februar 2011 – 3 O 616/09 (rechtskräftig)

Auflösungsvereinbarungen bei Zinsswaps

Sonstiges

  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 15. Januar 2015 – I-6 U 48/14 (Vorstandshaftung wegen Zinshedging)
  • OLG München, Urteil vom 12.08.2013 – 19 U 696/12 (Darlegung der Beratung)

Rückvergütungen / Kick-Backs

Aufklärungspflicht über Rückvergütungen

  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 31. März 2015 – 17 U 45/14 (über Agio hinausgehende Provision)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 28. November 2014 – 19 U 83/14 (Platzierungsgarantie)
  • BGH, Urteil vom 01. Juli 2014 – XI ZR 247/12 (Finanzierungsberatung)
  • BGH, Urteil vom 6.12.2012 – III ZR 307/11 (selbständiges Beratungsunternehmen einer Sparkasse)
  • BGH, Urteil vom 11.9.2012 – XI ZR 363/10 (Rückvergütungen müssen nicht aus Ausgabeaufschlägen und Verwaltungsgebühren stammen)
  • BGH, Urteil vom 19.7.2012 – III ZR 308/11 (selbständiges Beratungsunternehmen einer Sparkasse)
  • BGH, Urteil vom 19.1.2012 – III ZR 48/11 (Keine Aufklärungspflicht des freien Beraters)
  • BGH, Urteil vom 5.5.2011 – III ZR 84/10 (keine Aufklärungspflicht des freien Beraters)
  • BGH, Urteil vom 3.3.2011 – III ZR 170/10 (keine Aufklärungspflicht des freien Beraters)
  • BGH, Urteil vom 15.4.2010 – III ZR 196/09 (keine Aufklärungspflicht des freien Beraters)
  • BGH, Urteil vom 27.10.2009 – XI ZR 338/08 (Provisionsangabe im Prospekt)
  • BGH, Urteil vom 20. Januar 2009 – XI ZR 510/07 (Medienfonds)
  • BGH, Urteil vom 19. Dezember 2006 – XI ZR 56/05 (Aktienfonds)
  • BGH, Urteil vom 19. Dezember 2000 – XI ZR 349/99 (an externen Vermögensverwalter)

Aufklärungspflicht über Innenprovisionen

  • BGH, Urteil vom 19.10.2017 – III ZR 565/16 (Agio ist in Berechnung mit einzubeziehen)
  • BGH, Urteil vom 03.06.2014 – XI ZR 147/12 (auch weniger als 15%)
  • BGH, Beschluss vom 24.8.2011 – XI ZR 191/10 (Rückvergütungen vs. Innenprovision, Rechtsirrtum)

Kausalität

  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 31. März 2015 – 17 U 45/14 (keine Angaben des Anlegers)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 28. November 2014 – 19 U 83/14 (Anlageverhalten vor und nach Zeichnung)
  • BGH, Urteil vom 23. September 2014 – XI ZR 215/13 (Parteivernehmung des Anlegers)
  • BGH, Beschluss vom 3. Juni 2014 – XI ZR 435/12 (Steuersparmotive)
  • BGH, Urteil vom 08. April 2014 – XI ZR 341/12 (Berater verweigert Information)
  • BGH, Urteil vom 01. April 2014 – XI ZR 171/12 (Steuersparmotive)
  • BGH, Urteil vom 04. Februar 2014 – XI ZR 398/12 (Parteivernehmung des Anlegers)
  • BGH, Urteil vom 26.2.2013 – XI ZR 183/11 (vorangegangenes Anlageverhalten und Kausalität)
  • BGH, Urteil vom 26.2.2013 – XI ZR 240/10 (vorangeganges Anlageverhalten und Kausalität)
  • BGH, Urteil vom 8.5.2012 – XI ZR 262/10 (Kausalitätsvermutung, mehrere Handlungsalternativen, entgangener Gewinn)
  • BGH, Beschluss vom 9.3.2011 – XI ZR 191/10 (Kausalitätsvermutung)

Rechtsirrtum

  • BGH, Urteil vom 15. Juli 2014 – XI ZR 418/13
  • BGH, Beschluss vom 19.7.2011 – XI ZR 191/10 (kein unvermeidbarer Rechtsirrtum nach 1990)
  • BGH, Urteil vom 29.6.2010 – XI ZR 308/09 (kein unvermeidbarer Rechtsirrtum nach 1990)

Verjährung

  • OLG Dresden, Urteil vom 09. September 2015 – 5 U 421/15 (Kenntnis von konkreter Höhe für Fristbeginn nicht erforderlich)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 20. Oktober 2014 – 23 U 270/13 (Kenntnis von konkreter Höhe für Fristbeginn nicht erforderlich)
  • OLG Hamm, Urteil vom 31. März 2014 – 31 U 193/13 (MiFID-Broschüre und Fristbeginn)
  • OLG, Urteil vom 24. Februar 2014 – I-9 U 31/10 (Vage Vorstellungen von Rückvergütung nicht ausreichend)
  • LG Kassel, Urteil vom 16. Dezember 2013 – 9 O 978/13 (Verhandlungen über Agio)
  • BGH, Urteil vom 26. Februar 2013 – XI ZR 498/11 (Kenntnis von konkreter Höhe für Fristbeginn nicht erforderlich)
  • BGH, Urteil vom 12. Mai 2009 – XI ZR 586/07 (Beweislast für vorsätzliches Handeln wegen verschwiegener Rückvergütungen)

Auskunfts-/Herausgabeanspruch

  • OLG Frankfurt, Urteil vom 25. Juni 2014 – 19 U 206/13 (kein Auskunftsanspruch nach Verjährung)
  • LG Frankfurt, Urteil vom 01.06.2012 – 25 O 493/11 (kein Auskunftsanspruch)
  • LG Frankfurt, Urteil vom 17.02.2011 – 25 O 425/10 (kein Auskunftsanspruch)
  • LG Frankfurt, Urteil vom 15.10.2010 – 21 O 196/09 (kein Auskunftsanspruch)
  • LG Kiel, Urteil vom 17.06.2010 – 18 O 266/09 (kein Herausgabeanspruch)

Anlageberatungshaftung

Anlageberatungsvertrag

  • BGH, Urteil vom 28. April 2015 – XI ZR 378/13 (Kein stillschweigender Dauerberatungsvertrag)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 01. Dezember 2014 – 23 U 33/14 (Stillschweigender Beratungsvertrag)
  • BGH, Urteil vom 30. Oktober 2014 – III ZR 493/13 (Reduzierte Pflichten beim Auskunftsvertrag)
  • BGH, Urteil vom 01. Juli 2014 – XI ZR 247/12 (Gegenstand des Beratungsvertrages)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 10. Juni 2014 – 16 U 23/14 (keine Beratung durch bloße Übersendung eines Werbeschreibens)
  • BGH, Urteil vom 08. Mai 2014 – XI ZR 341/12 (Banken sind regelmäßig Anlageberater; Auskunftsvertrag bei Anlagevermittlung)
  • OLG Hamburg, Urteil vom 21. März 2014 – 5 U 158/10 (Bestreiten der Anlageberatung im Prozess)
  • BGH, Urteil vom 04. März 2014 – XI ZR 313/12 (keine Beratung bei gezielten Aufträgen des Kunden)
  • BGH, Urteil vom 12. November 2013 – XI ZR 312/12 (keine Beratung bei gezielten Aufträgen des Kunden)
  • BGH, Urteil vom 15. Oktober 2013 – XI ZR 51/11 (Beratungsvertrag bei Halten- und Verkaufsempfehlungen)
  • OLG Schleswig, Urteil vom 19. September 2013 – 5 U 34/13 (Beratungsvertrag bei Umschichtungsempfehlung)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 08. Juli 2013 – 23 U 246/12 (Rechtsnatur des Anlageberatungsvertrages)
  • BGH, Urteil vom 19. März 2013 – XI ZR 431/11 (keine Beratung bei gezielten Aufträgen des Kunden)
  • OLG Köln, Urteil vom 07. November 2012 – 13 U 234/11 (Bestreiten der Anlageberatung im Prozess)
  • OLG Schleswig, Urteil vom 05. November 2012 – 5 U 10/12 (keine Beratung bei gezielten Aufträgen des Kunden)
  • BGH, Beschluss vom 09. März 2011 – XI ZR 191/10 (Banken sind regelmäßig Anlageberater)
  • OLG München, Urteil vom 27. Juli 2010 – 5 U 2100/10 (Einbeziehung Dritter in den Schutzbereich des Anlageberatungsvertrages)
  • LG Itzehoe, Urteil vom 12. Juli 2010 – 7 O 218/09 (Beratungsvertrag bei Halten- und Verkaufsempfehlungen)
  • BGH, Urteil vom 21. März 2006 – XI ZR 63/05 (Kein stillschweigender Dauerberatungsvertrag)
  • BGH, Urteil vom 08. März 2005 – XI ZR 170/04 (Kein stillschweigender Dauerberatungsvertrag)
  • BGH, Urteil vom 23. November 2004 – XI ZR 137/03 (Kein stillschweigender Dauerberatungsvertrag)
  • BGH, Urteil vom 12. Februar 2004 – III ZR 359/02 (Unterscheidung zwischen Anlageberater und Anlagevermittler)
  • BGH, Urteil vom 19.05.1998 – XI ZR 286/97 (keine Beratung, wenn Bank diese ablehnt)
  • BGH, Urteil vom 19. Mai 1998 – XI ZR 216/97 (keine Beratung bei gezielten Aufträgen des Kunden)
  • BGH, Beschluss vom 09. September 1997 – XI ZR 85/97 (keine Beratung bei Hinweis auf fehlende Kenntnisse)
  • BGH, Urteil vom 14. Mai 1996 – XI ZR 188/05 (keine Beratung, wenn Kunde dies nicht wünscht)
  • BGH, Urteil vom 12. März 1996 – XI ZR 232/95 (keine Beratung bei gezielten Aufträgen des Kunden)
  • BGH, Urteil vom 06. Juli 1993 – XI ZR 12/93 (Stillschweigender Beratungsvertrag; anleger- und objektgerechte Beratung – „Bond-Urteil“)
  • BGH, Urteil vom 13. Mai 1993 – III ZR 25/92 (Unterscheidung zwischen Anlageberater und Anlagevermittler)
  • BGH, Urteil vom 04. Februar 1992 – XI ZR 32/91 (keine Beratung bei gezielten Aufträgen des Kunden)

Discount Broker / Direktbanken

  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 01. September 2014 – I-9 U 46/13 (Keine Haftung der Direktbank für externen Vermögensverwalter)
  • OLG Schleswig, Beschluss vom 02. Juni 2014 – 5 U 67/14 (Keine Haftung der Direktbank fehlerhafte Information aus einer Finanzdatenbank)
  • OLG München, Beschluss vom 23. April 2014 – 19 U 4934/13 (Warnpflichten einer depotführenden Direktbank)
  • BGH, Urteil vom 19. März 2013 – XI ZR 431/11 (Warn-/Hinweispflichten von Discount-Brokern)
  • BGH, Urteil vom 13. Juli 2004 – XI ZR 178/03 (Warn-/Hinweispflichten von Discount-Brokern)
  • BGH, Urteil vom 11. November 2003 – XI ZR 21/03 (Reduzierte Aufklärungspflichten des Discount-Brokers)
  • BGH, Urteil vom 05. Oktober 1999 – XI ZR 296/98 (Reduzierte Aufklärungspflichten des Discount-Brokers)

Anlegergerechte Beratung

Allgemeines

  • BGH, Urteil vom 06. Juli 1993 – XI ZR 12/93 (Pflicht des Anlageberaters zur anlegergerechten Beratung)
  • BGH, Urteil vom 27. Februar 1996 – XI ZR 133/95 (Keine Explorationspflicht bei externem Vermögensberater)

Beruf des Anlegers als Beurteilungskriterium

Konservative Anleger

  • BGH, Urteil vom 11. Dezember 2014 – III ZR 365/13 (unternehmerische Beteiligung)
  • BGH, Urteil vom 24. April 2014 – III ZR 389/12 (unternehmerische Beteiligung)
  • BGH, Urteil vom 06. Dezember 2012 – III ZR 66/12 (unternehmerische Beteiligung)
  • OLG Hamburg v. 28. Oktober 2010 – 6 U 114/09 (Bonus-Zertifikat)
  • BGH, Urteil vom 08. Juli 2010 – III ZR 249/09 (unternehmerische Beteiligung)
  • BGH, Urteil vom 19. November 2009 – III ZR 169/08 (unternehmerische Beteiligung)
  • BGH, Urteil vom 14. Juli 2009 – XI ZR 152/08 (Spareinlagen und Einlagensicherung)
  • AG Leipzig, Urteil vom 10. November 2008 – 115 C 3759/08 (EURO-STOXX-Zertifikat)
  • BGH, Urteil vom 19. Juni 2008 – III ZR 159/07 (unternehmerische Beteiligung)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 07. März 2007 – 19 U 141/06 (Aktienfonds)
  • LG Berlin, Urteil vom 01. Dezember 2003 – 10 O 448/03 (Aktienfonds)

Sonstige Anleger

  • OLG Frankfurt, Urteil vom 16. Juli 2015 – 3 U 180/14 (chancenorientierter Anleger und Schiffsfonds)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 28. Januar 2015 – 1 U 32/13 (Stiftung und geschlossener Immobilienfonds)
  • BGH, Urteil vom 11. Dezember 2014 – III ZR 365/13 (Altersvorsorge und fremdfinanzierter Fonds)
  • BGH, Urteil vom 15. Januar 2013 – II ZR 90/11 (Hypothekenbank und Zinsderivategeschäft)
  • OLG München, Urteil vom 20. Januar 2005 – 19 U 4612/04 (Vorkenntnisse des Anlegers in Telekommunikationsaktien)

Anlagegerechte Beratung

Pflicht zur anlagegerechten Beratung

Aufklärung mit Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren

Aufklärung über Totalverlustrisiko

  • OLG Frankfurt, Urteil vom 01. Dezember 2014 – 23 U 33/14 (Immobilienfonds)
  • BGH, Urteil vom 27. September 2011 – XI ZR 178/10
  • BGH, Urteil vom 27. Oktober 2009 – XI ZR 337/08 (Immobilienfonds)
  • BGH, Urteil vom 09. Mai 2000 – XI ZR 159/99 (Fokker-Anleihe)
  • OLG Hamburg, Urteil vom 06. Mai 1998 – 5 U 159/97 (Fokker-Anleihe)
  • OLG Braunschweig, Urteil vom 04. Dezember 1997 – 2 U 86/97 (Fokker-Anleihe)

Aufklärung über sonstige Risiken

  • KG Berlin, Urteil vom 30. April 2015 – 8 U 183/13 (besondere Aufklärungspflichten bei Lebensversicherungsfonds)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 31. März 2015 – 10 U 68/13 (offene Immobilienfonds und Aussetzung der Rücknahme)
  • OLG Dresden, Urteil vom 05. März 2015 – 8 U 1242/14 (offene Immobilienfonds und Aussetzung der Rücknahme)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 11. Dezember 2014 – 3 U 239/12 (Unterschiede von Div-DAX und DAX)
  • BGH, Urteil vom 04. Dezember 2014 – III ZR 82/14 (Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung nach § 172 Abs. 4 HGB)
  • BGH, Urteil vom 25. November 2014 – XI ZR 169/13 (Sonderkündigungsrechte der Emittentin – Lehman)
  • BGH, Urteil vom 29. April 2014 – XI ZR 130/13 (offene Immobilienfonds und Aussetzung der Rücknahme)
  • OLG Nürnberg, Urteil vom 15. April 2014 – 3 U 2124/13 (Genussscheine)
  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 29. August 2013 – 9 U 24/11 (eingebaute Kreditderivate)
  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 17.7.2012 – 17 U 36/12 (Emittentenrisiko)

Aufklärung über negative Berichte

  • BGH, Urteil vom 05. November 2009 – III ZR 302/08 (Handelsblatt)
  • BGH, Urteil vom 5. März 2009 – III ZR 302/07 (Börsenzeitung, Financial Times Deutschland, Handelsblatt, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • BGH, Urteil vom 07. Oktober 2008 – XI ZR 89/07 (Brancheninformationsdienst)
  • OLG Koblenz, Urteil vom 30. November 2004 – 3 U 241/04
  • BGH, Urteil vom 05. Mai 1992 – XI ZR 242/91 (Bedenken gegen Seriösität des Initiators)

Pflicht der Bank zur Produktprüfung

Anlageberatung mit Prospekten

Aufklärung durch rechtzeitige Prospektübergabe

Zeitpunkt der Prospektübergabe (Rechtzeitigkeit)

  • LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 28. Juli 2014 – 6 O 2040/14 (1 Tag vor Zeichnung nicht rechtzeitig)
  • OLG Brandenburg, Urteil vom 09. April 2014 – 4 U 95/10 (weniger als 1 Woche rechtzeitig)
  • BGH, Urteil vom 08. Mai 2012 – XI ZR 262/10 (unmittelbar bei Zeichnung, 101 Seiten nicht rechtzeitig)
  • BGH, Beschluss vom 19. Juli 2011 – XI ZR 191/10 (1 Tag vor Zeichnung nicht rechtzeitig)

Pflicht des Anlegers zur Prospektlektüre bei rechtzeitiger Übergabe

Keine Pflicht des Anlegers zur Prospektlektüre bei nicht rechtzeitiger Übergabe

Haftung des Beraters für fehlerhaften Prospekt

Anleger trägt Beweislast für nicht erfolgte/rechtzeitige Prospektübergabe

Abweichende Risikodarstellung durch Berater

Verschuldens- und Haftungsfragen

Verschulden

  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 14. April 2015 – 17 U 1/14 (Mitverschulden des Anlegers)
  • BGH, Beschluss vom 27. November 2014 – III ZR 294/13 (Vorsätzliches Organisationsverschulden des Wertpapierdienstleistungsunternehmens)

Kausalitätsvermutung

Anleger trägt grundsätzlich Prognoserisiko

Beweislast

  • LG Dortmund, Urteil vom 14.08.2015 – 3 O 482/13 (Beweislast für abweichende Angaben vom Prospekt)
  • BGH, Urteil vom 08. Juli 2010 – III ZR 249/09 (Abrücken von ursprünglichem Anlageziel)
  • BGH, Urteil vom 24. Januar 2006 – XI ZR 320/04
  • BGH, Urteil vom 27. Juni 2000 – XI ZR 174/99
  • BGH, Urteil vom 09. Mai 2000 – XI ZR 159/99
  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 17.7.2012 – 17 U 36/12 (Beratungsbedarf)
  • BGH, Urteil vom 24. Januar 2006 – XI ZR 320/04 (Keine zivilrechtliche Dokumentationspflicht)

Anrechnung von Steuervorteilen

Entgangener Gewinn

  • BGH, Urteil vom 24. April 2012 – XI ZR 360/11 (keine Vermutung für Verzinsung von 4%)
  • BGH, Urteil vom 08. Mai 2012 – XI ZR 262/10 (Schätzung des entgangenen Gewinns)

Verjährung

Beginn der Verjährungsfrist bei Falschberatung

  • BGH, Urteil vom 20.07.2017, III ZR 296/15 (Grob fahrlässige Unkenntnis bei „blinder“ Unterzeichnung der Beratungsdokumentation)
  • BGH, Urteil vom 24. März 2015 – XI ZR 278/14 (schuldrechtlicher Erwerb)
  • BGH, Urteil vom 02. Juli 2015 – III ZR 149/14 (verschiedene Beratungsfehler)
  • BGH, Urteil vom 24. März 2015 – XI ZR 278/14 (schuldrechtlicher Erwerb, § 37a WpHG a.F.)
  • Brandenburgisches OLG, Urteil vom 04. März 2015 – 4 U 46/14 (Rechenschaftsberichte)
  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 03. März 2015 – 17 U 8/14 (Angaben über Rückvergütung in Zeichnungsschein)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 20. Oktober 2014 – 23 U 270/13 (Höhe der Rückvergütung)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 29. September 2014 – 23 U 241/13 (Beitrittserklärung Schiffsfonds)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 10. September 2014 – 19 U 61/14 (Verjährungshemmung bei mehreren Beratungsfehlern)
  • BGH, Urteil vom 15. Juli 2014 – XI ZR 418/13 (entgangene Anlagezinsen vor dem 01.01.2002)
  • BGH, Urteil vom 26. Februar 2013 – XI ZR 498/11 (Höhe der Rückvergütung)
  • BGH, Urteil vom 09. November 2007 – V ZR 25/07 (verschiedene Beratungsfehler verjähren gesondert)

Verjährungshemmung durch Güteverfahren

  • BGH, Urteil vom 28.10.2015 – IV ZR 526/14 (Rechtsmissbräuchlicher Güteantrag bei eindeutig fehlender Gütebereitschaft des Antragsgegners)
  • BGH, Urteil vom 28. Oktober 2015 – IV ZR 405/14 (Bezugnahme auf Schreiben)
  • BGH, Urteil vom 15. Oktober 2015 – III ZR 170/14 (Bezugnahme auf Schreiben)
  • OLG Celle, Urteil vom 24.09.2015 – 11 U 89/14 (Individualisierung des Anspruchs in Anlageberatungsfällen)
  • BGH, Urteil vom 18. Juni 2015 – III ZR 303/14 (mehrere Beratungsfehler)
  • KG Berlin, Urteil vom 08. Januar 2015 – 8 U 141/13
  • OLG Hamm, Urteil vom 04. Dezember 2014 – 34 U 30/14
  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 11. November 2014 – 17 U 258/13
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 16. Juli 2014, 19 U 2/14 (Formalien der Gütestelle)
  • OLG Hamm, Urteil vom 16. Juni 2014 – 31 U 5/14 (Individualisierung des Anspruchs)
  • OLG Bamberg, Beschluss vom 17. April 2014 – 3 U 61/13

Verjährungshemmung durch Mahnbescheid

  • KG Berlin, Beschluss vom 11.06.2015 – 12 U 173/13 (Individualisierung des Anspruchs in Anlageberatungsfällen)
  • BGH, Beschluss vom 26. Februar 2015 – III ZR 53/14 (Erfordernis der Individualisierung)
  • OLG Karlsruhe, Urteil vom 16. Dezember 2014 – 17 U 56/14
  • OLG München, Beschluss vom 28. November 2014 – 19 U 3552/14
  • OLG Stuttgart, Beschluss vom 06. November 2014 – 9 U 145/14 (keine Verjährungshemmung)
  • BGH, Urteil vom 05. August 2014 – XI ZR 172/13 („kleiner“ Schadensersatz)
  • OLG Stuttgart, Urteil vom 16. Juli 2014 – 3 U 170/13 (keine Verjährungshemmung)
  • OLG Bamberg, Urteil vom 04. Juni 2014 – 3 U 244/13 (Mahnverfahren nicht statthaft)

Wertpapiergeschäft und Depotgeschäft

  • BGH, Urteil vom 24. September 2015 – IX ZR 272/13 (Verpfändung von Inhaberaktien)
  • OLG Nürnberg, Urteil vom 10. Juli 2015 – 14 U 468/07 (außerbörslicher Handel durch eine Bank als Kommissionär und Delkrederehaftung nach § 394 Abs. 1 HGB)
  • BGH, Urteil vom 23.06.2015 – XI ZR 386/13 (Keine Kommissionärshaftung nach § 384 Abs. 3 HGB in „Mistrade“-Fällen)
  • AG Frankfurt a.M., Urteil vom 17. Oktober 2014 – 32 C 1696/14 (18)) – rechtskräftig (Keine Überprüfungspflicht von Steuerinformationen der WM-Gruppe)
  • AG Wolfsburg, Urteil vom 15. Mai 2013 – 22 C 549/12 (Kunde muss Kapitalertragsteuerfragen auf dem Finanzgerichtsweg klären)
  • AG Celle, Urteil vom 20. Februar 2013 – 14 C 1362/12 – rechtskräftig (Kunde muss Kapitalertragsteuerfragen auf dem Finanzgerichtsweg klären)
  • OLG Frankfurt v. 04. März 2009 – 16 U 174/08 (Kommissionsgeschäft ist Regelfall)
  • BGH, Urteil vom 23. November 2004 – XI ZR 137/03 (Pflicht zur Weiterleitung von WM-Daten)
  • BGH, Urteil vom 25. Juni 2002 – XI ZR 239/01 (Kommissionsgeschäft ist Regelfall)

Schufa

  • BGH, Urteil vom 19. März 2015 – I ZR 157/13 (Anforderungen an eine Mahnung mit Drohung einer SCHUFA-Meldung)
  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 13. Februar 2015 – I-16 U 41/14, 16 U 41/14 (Berichtigungsanspruch bei Schreibfehlern)
  • OLG Köln, Urteil vom 21. Oktober 2014 – I-15 U 107/14, 15 U 107/14 (Nachweis des Zugangs von Mahnschreiben)
  • LG Darmstadt, Urteil vom 16. Oktober 2014 – 27 O 133/14 (Unzulässige Drohung einer SCHUFA-Meldung bei bestrittener Forderung)
  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 12. September 2014 – I-16 U 7/14, 16 U 7/14 (Negativdaten sind nicht von SCHUFA-Klausel gedeckt)
  • LG Wiesbaden, Urteil vom 26. März 2014 – 10 O 36/13 (Auskunft über gespeicherte Daten, Umfang der Auskunftspflicht der SCHUFA)
  • OLG München, Urteil vom 12. März 2014 – 15 U 2395/13 (Behandlung des Geschlechts beim Scoring)
  • BGH, Urteil vom 28. Januar 2014 – VI ZR 156/13 (Scoring; kein Anspruch auf Auskunft über Berechnungsmethode)
  • OLG Celle, Urteil vom 19. Dezember 2013 – 13 U 64/13 (Unzulässige Drohung einer SCHUFA-Meldung bei bestrittener Forderung)
  • AG Ahlen, Urteil vom 08. Oktober 2013 – 30 C 209/13 (Voraussetzungen einer SCHUFA-Meldung bei fristloser Kündigung wegen Zahlungsrückständen)
  • OLG München, Urteil vom 22. Juni 2010 – 5 U 2020/10 (Anspruch auf Widerruf von unrechtmäßig an die SCHUFA übermittelten Daten; Interessenabwägung)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 18. Juni 2008 – 23 U 221/07 (Anspruch auf Widerruf von unrechtmäßig an die SCHUFA übermittelten Daten; Interessenabwägung)
  • AG Elmshorn, Beschluss vom 02. Juni 2005 – 50 C 60/05 (Meldung über Beantragung eines Mahnbescheids nur bei unbestrittenen Forderungen)
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 06. Januar 1988 – 17 U 35/87, 17 U 203/87 (Schadensersatz wegen unrichtiger negativer Angaben an die SCHUFA)
  • OLG Hamburg, Beschluss vom 23. Januar 1987 – 11 W 96/86 (Unzulässige Weitergabe zweifelhafter Daten)
  • BGH, Urteil vom 17. Dezember 1985 – VI ZR 244/84 (Gebot der Erforderlichkeit bei Speicherung kreditrelevanter Daten)
  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 12. Juli 1985 – 15 U 240/84 (Widerruf der Einwilligung macht bisherige Speicherungen nicht rückwirkend rechtswidrig)
  • BGH, Urteil vom 06. November 1984 – KZR 20/83 (Kreditvermittler haben keinen Anspruch auf Vertrag mit Schufa)
  • BGH, Urteil vom 22. Mai 1984 – VI ZR 105/82 (zum berechtigten Interessen bei Anfrage über Kunden)
  • BGH, Urteil vom 07. Juli 1983 – III ZR 159/82 (Anspruch auf Widerruf von unrechtmäßig an die SCHUFA übermittelten Daten; Interessenabwägung)
  • BGH, Urteil vom 20. Juni 1978 – VI ZR 66/77 (SCHUFA haftet nicht für Fehlmeldungen der angeschlossenen Unternehmen)

Sparkonten

Zinsanpassung bei Sparkonten

  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 20. Oktober 2015 – I-20 U 145/14 (Tagesgeldkonto)
  • OLG Köln, Urteil vom 18. Juni 2014 – 13 U 27/06 (langfristige Spareinlage)
  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 20. Juli 2012 – I-16 U 149/08 (langfristige Spareinlage)
  • BGH, Urteil vom 21. Dezember 2010 – XI ZR 52/08
  • BGH, Urteil vom 17. Februar 2004 – XI ZR 140/03 (langfristige Spareinlage)

Beweislast bei Sparkonten

Eröffnung von Sparkonten auf den Namen Dritter (z.B. Enkelkinder) – Wer ist Gläubiger?

  • OLG Bremen, Beschluss vom 03. Dezember 2014 – 4 UF 112/14
  • OLG Dresden, Beschluss vom 17. Juni 2013 – 1 A 497/12
  • VGH Mannheim, Beschluss vom 18. Mai 2010 – 12 S 1112/09
  • LG Mainz, Beschluss vom 28. Mai 2008 – 9 O 111/08
  • OLG Bamberg, Urteil vom 07. Oktober 2005 – 6 U 18/05
  • BGH, Urteil vom 18. Januar 2005 – X ZR 264/02
  • OLG Saarbrücken, Urteil vom 18. August 1999 – 1 U 104/99
  • OLG Hamm, Urteil vom 26. Februar 1999 – 29 U 130/97
  • OLG Köln, Urteil vom 24. April 1995 – 16 U 120/94
  • OLG Koblenz, Urteil vom 22. Dezember 1994 – 5 U 854/94
  • BGH, Urteil vom 02. Februar 1994 – IV ZR 51/93
  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 19. Juli 1991 – 22 U 47/91
  • OLG Nürnberg, Urteil vom 24. Januar 1990 – 9 U 2491/89
  • OLG Zweibrücken, Urteil vom 09. Januar 1989 – 4 U 157/88
  • OLG Hamm, Urteil vom 14. Dezember 1988 – 31 U 169/87
  • OLG Koblenz, Urteil vom 22. September 1988 – 5 U 489/88
  • OLG Frankfurt, Urteil vom 31. Mai 1985 – 8 U 165/84
  • BGH, Urteil vom 09. November 1966 – VIII ZR 73/64
  • BGH, Urteil vom 29. April 1970 – VIII ZR 49/69

Legitimationswirkung des Sparbuchs

  • OLG Düsseldorf, Urteil vom 30. November 1994 – 6 U 245/93 (Freibetragsgrenze)
  • BGH, Urteil vom 14. Januar 1988 – III ZR 4/87 (entfällt bei Verlustanzeige)

Vertrag zugunsten Dritter nach Todesfall

  • LG Dortmund, Urteil vom 18. Dezember 2013 – 3 O 257/13 (zum Valutaverhältnis)
  • BGH, Urteil vom 19. Oktober 1983 – IVa ZR 71/82

Verlust des Sparbuchs

  • OLG Karlsruhe, Beschluss vom 20. November 2014 – 14 Wx 60/14 (zur Glaubhaftmachung)
  • BGH, Urteil vom 14. Januar 1988 – III ZR 4/87 (Legitimationswirkung entfällt bei Verlustanzeige)

Sonstiges

  • OLG Stuttgart, Urteil vom 23. September 2015 – 9 U 31/15 (Kündigungsrecht einer Sparkasse bei langfristigem Sparvertrag wegen Niedrigzinsen)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.