Finanzsanierung – Hilfe für Betroffene

Verschiedene Anbieter bieten über das Internet die Vermittlung von „Finanzsanierungen“ an. Solche Verträge können leicht mit Kreditverträgen bzw. Kreditvermittlungsverträgen verwechselt werden. In Wahrheit sehen die meisten Finanzsanierungsverträge aber überhaupt keine Kreditvermittlung oder Kreditvergabe vor.

Wenn Sie irrtümlich einen solchen Vermittlungsvertrag unterschrieben haben (weil Sie von einem Kredit ausgegangen sind), kann ich Sie gerne als Anwalt vertreten, um die Forderungen abzuwehren (oder bereits gezahlte Beträge zurückzufordern).

Laden Sie hierzu einfach meine Mandatsunterlagen herunter und schicken mir diese ausgefüllt und unterschrieben zurück. Bitte lassen Sie mir außerdem sämtlichen bisherigen Schriftverkehr und Ihre vollständigen Kontaktdaten zukommen. Wenn Sie eine Rechtschutzversicherung haben, teilen Sie mir bitte die Versicherungsgesellschaft und die Versicherungsnummer mit.

Was meine Gebühren betrifft: Ich rechne hier ausschließlich nach den gesetzlichen Gebührenvorschriften ab (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz – RVG). Sie zahlen somit nur die gesetzlich festgelegten Gebühren und müssen keine zusätzlichen Honorare an mich zahlen. Die Kosten für eine außergerichtliche Vertretung sind überschaubar und richten sich nach dem Betrag, der von Ihnen verlangt wird. Beispiel: Das Finanzsanierungsunternehmen verlangt von Ihnen einen Betrag von bis zu 500,- €. In diesem Fall betragen die Anwaltskosten für eine außergerichtliche Vertretung 90,96 € inklusive Umsatzsteuer.

Falls Sie über keine ausreichenden finanziellen Mittel verfügen, besteht die Möglichkeit von staatlicher Beratungshilfe. In diesem Fall müssen Sie sich bitte an Ihr örtliches Amtsgericht wenden und dort einen Beratungshilfeschein beantragen. Mehr Informationen zur Beratungshilfe finden Sie hier. Ich bin selbstverständlich auch bereit, Sie im Rahmen von Beratungshilfe zu unterstützen. Sie müssten mir dann den Beratungshilfeschein sowie meine Mandatsunterlagen im Original per Post zuschicken. Eine Übersendung des Beratungshilfescheins per E-Mail ist leider nicht möglich.

Einen weiteren Ratgeber zum Thema Finanzsanierung finden Sie auch in diesem Beitrag von mir.