Geliehenes Geld zurückfordern

Haben Sie einem Freund oder einem Bekannten Geld geliehen und bekommen dies nicht zurück? Ich helfe Ihnen gerne dabei, Ihr Geld zurückzuerhalten.

Stellen Sie einfach eine Anfrage über mein Kontaktformular und schildern mir Ihren Fall. Meine Gebühren muss regelmäßig Ihr Schuldner erstatten (wenn er sich in Zahlungsverzug befindet).

Geliehenes Geld zurückfordern – Wie läuft das genau ab?

Wenn ich für Sie geliehenes Geld zurückfordern soll, versende ich zunächst regelmäßig ein anwaltliches Mahnschreiben an Ihren Schuldner. Häufig reicht dies schon aus, damit der Schuldner zur Vernunft kommt und zahlt oder sich um eine Lösung bemüht. Denn ansonsten droht dem Schuldner die Erhebung einer Klage oder die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens.

Übrigens: Sofern für die Rückzahlung des geliehenen Geldes kein bestimmtes Datum vereinbart war, sollten Sie zunächst prüfen, ob Sie den Privatkredit eventuell noch kündigen müssen (siehe auch diesen Beitrag hier). Ich kann die rechtssichere Kündigung des Privatkredits natürlich auch für Sie mit übernehmen, wenn Sie das wünschen.

Ist es ein Nachteil, wenn ich keinen schriftlichen Vertrag abgeschlossen habe?

Wenn sich jemand von Ihnen Geld geliehen hat, liegt ein Darlehensvertrag (§ 488 BGB) zugrunde. Im privaten Bereich muss hierfür auch keine Schriftform eingehalten werden. Bei Privatkrediten ist es ausreichend, wenn der Vertragsabschluss mündlich oder in Textform erfolgte. Ein mündlich abgeschlossener Darlehensvertrag kann zum Beispiel durch Zeugen nachgewiesen werden. Auch der Verwendungszweck in einer Banküberweisung kann ein hilfreiches Indiz für einen Darlehensvertrag sein. Besser ist natürlich ein Vertrag oder anderweitiger Nachweis in Textform. Auch Schriftverkehr über Whatsapp, SMS oder E-Mail kann als Beweismittel herangezogen werden. Wichtig ist, dass folgende Punkte nachgewiesen werden können:

  • Ein Darlehensvertrag (also eine Vereinbarung, wonach das Geld „geliehen“ und nicht „verschenkt“ werden sollte)
  • Die Auszahlung des Darlehensbetrages (Dies nennt man „Valuta“)
  • Die Fälligkeit der Rückzahlung (also ggf. auch den Nachweis einer Kündigung)

Was passiert, wenn der Schuldner trotz anwaltlichem Mahnschreiben nicht zahlt?

Falls Ihr Schuldner das Geld trotz Mahnschreiben nicht zurückzahlt, kann ich gerne für Sie eine Klage auf Rückzahlung erheben. Ziel einer solchen Klage ist ein rechtskräftiger Titel in Form eines Urteils. Denn aus einem Urteil kann man 30 Jahre lang die Zwangsvollstreckung betreiben (§ 197 Abs. 1 Nr. 3 BGB). Wenn Sie Ihren Rückzahlungsanspruch nicht mit einem Urteil „titulieren“, droht dagegen schon nach relativ kurzer Zeit die Verjährung Ihres Rückzahlungsanspruchs. Lassen Sie sich daher am besten nicht zuviel Zeit.

Sofern sich Ihr Schuldner garnicht gegen die Klage wehrt, ergeht ein so genanntes Versäumnisurteil. Ein Gerichtstermin findet dann regelmäßig nicht statt. Wenn sich Ihr Schuldner gegen die Klage wehrt, muss im Prozess genau dargelegt und ggf. bewiesen werden, dass ein entsprechender Rückzahlungsanspruch besteht. Die Vertretung durch einen Rechtsanwalt ist hierbei in jedem Fall anzuraten. Geht es um mehr als 5.000,- €, ist die Vertretung durch einen Rechtsanwalt ohnehin zwingend vorgeschrieben, weil dann vor dem Landgericht verhandelt werden muss.

Was passiert nach dem Urteil?

Wenn die Klage auf Rückzahlung Erfolg hat, erhält man ein Urteil und damit einen vollstreckbaren „Titel“. Mit einem solchen Titel kann man gegen den Schuldner die Zwangsvollstreckung betreiben. Man kann zum Beispiel einen Gerichtsvollzieher beauftragen, den Schuldner aufzusuchen und seine Vermögenswerte zu pfänden. Oder man kann über das zuständige Vollstreckungsgericht eine Pfändung des Bankkontos des Schuldners veranlassen. Hierbei helfe ich Ihnen natürlich auch gerne weiter.