Harren & Partner Project Carrier I – Informationen zur Vermittlerhaftung

Die geschlossene Beteiligung Harren & Partner „PROJECT CARRIER I“ Beteiligungs GmbH & Co. KG erfüllt bislang nicht die prognostizierten Erwartungen. Für Anleger und Vermittler stellt sich daher gleichermaßen die Frage nach der Haftung für mögliche Kapitalverluste.

Der Fonds „PROJECT CARRIER I“ wurde 2009 aufgelegt. Die Laufzeit beträgt gemäß dem Verkaufsprospekt rund 18 Jahre. Es handelt sich um einen Dachfonds, mit welchem mittelbare Beteiligungen an zwei Schiffen erworben werden konnten:

  • MS „COMBI DOCK I“ (11.000 tdw tragendes Dock-, RoRo- und Schwergutschiff)
  • MS „PALMERTON“ (10.000 tdw tragendes Schwergutschiff)

Bereits seit 2013 erhalten Anleger allerdings keine Ausschüttungen mehr. Bis zum Jahr 2018 waren Ausschüttungen i.H.v. insgesamt 80% prognostiziert. Erreicht werden konnten bislang allerdings nur etwa 20% (Stand 25.07.2018).

Solche wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen regelmäßig zu der Frage, ob die Vermittler solcher Beteiligungen schadensersatzpflichtig sind.

Das gilt hier insbesondere deswegen, weil ab dem Jahr 2019 viele Schadensersatzansprüche verjähren dürften.

Ob Anlagevermittler oder Anlageberater im Fall der Beteiligung PROJECT CARRIER I für Verluste ihrer Kunden haften, kann man natürlich nicht pauschal beurteilen (siehe auch diesen Beitrag). Man sollte sich hierbei jedenfalls nicht von falschen Versprechungen und Prognosen verleiten lassen.

Sie können mich gerne unverbindlich kontaktieren, wenn Sie rechtlichen Rat zu dieser Beteiligung benötigen. Ich bespreche dann mit Ihnen Ihre Möglichkeiten und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Ein erster Anruf oder eine E-Mail kostet Sie natürlich nichts (außer vielleicht Telefongebühren).