i-tec USB 3.0 Docking-Station Erfahrungsbericht

Heute schreibe ich einmal etwas Off-Topic über PC-Equipment. Genauergesagt einen Erfahrungsbericht über die i-tec USB 3.0 Docking-Station, auf die ich nach längerer Suche gestoßen bin. Doch eines nach dem anderen.

Als Rechtsanwalt arbeite ich natürlich viel am Computer. So wie wahrscheinlich fast alle anderen Anwälte heute auch – von manchen besonders traditionsbewussten Kollegen einmal abgesehen.

Irgendwann verspürte ich den Wunsch, mein IT-Equipment zu reduzieren. Ich hatte mehrere Desktop PCs in meinen Büros und in meinem Home-Office. Hinzu kam ein Laptop für auswärtige Termine, z.B. Gerichtstermine. Irgendwann ging mir die Arbeit an mehreren Computern etwas auf die Nerven. Klar, bei einer ordentlichen Server- oder NAS-Lösung ist der Datenbestand immer synchron, aber die Konfiguriererei an mehreren Rechnern stört irgendwann.

Also fasste ich den Entschluss, zukünftig nur noch ein einziges Gerät zu benutzen: Ein 2-in-1-Notebook mit Touchscreen und einigermaßen starkem Prozessor und starkem Akku. Ich wollte maximal mobil arbeiten können und eine zusätzliche Touchscreen-Funktion hat mich schon immer gereizt.

Soweit, so gut. Das Problem bei der Arbeit mit Notebooks ist natürlich, dass sie zwar mobil sind, aber für mehrstündiges Arbeiten nicht gerade bequem (geschweige denn gesund, der Orthopäde freut sich). Außerdem habe ich bei meiner täglichen Arbeit mit Schriftsätzen, Gesetzestexten, Kommentaren etc. die Vorzüge von mehreren Bildschirmen schätzen gelernt. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Zum Beispiel rechts ein PDF geöffnet, links die Textverarbeitung oder das E-Mail-Programm. Ich möchte auf mehrere Bildschirme jedenfalls nicht mehr verzichten (außer natürlich im ICE oder im Gerichtssaal, das sieht dort etwas blöd aus).

Also wie kombiniert man den Wunsch nach einem Notebook und mehreren Bildschirmen? Es gibt natürlich diverse herstellerspezifische Docking-Stationen, die den Anschluss mehrerer Bildschirme ermöglichen. Ich bin dann aber zufällig auf die i-tec USB 3.0 Docking-Station gestoßen.

Zuerst war ich etwas skeptisch, da ich zugegebenermaßen etwas markengläubig bin und mir diese Firma überhaupt nichts sagte. Aber ich habe es einfach mal bestellt und ausprobiert. Letztlich funktioniert das Gerät so, wie ich es mir gewünscht habe. So sieht das Ganze aus:

 

 

 

 

 

Anschlüsse auf der Rückseite: 4x USB (z.B. zum Anschluss vom Smartphone-Ladekabel), 1x Gigabit-LAN, 1x DVI, 1x HDMI und 1x Anschluss für das Notebook über USB 3.0 (geht theoretisch auch ein Desktop-Computer). Wenn man zwei Monitore anschließen möchte, sollten diese also idealerweise über DVI und HDMI verfügen. Es gibt aber auch Adapter (nicht enthalten).

 

 

 

Das Notebook wird über ein spezielles Kabel angeschlossen, am anderen Ende befindet sich aber ein handelsüblicher USB 3.0-Anschluss.

So sieht das Ganze auf dem Schreibtisch aus. Der Standfuß in Klostein-Blau ist zwar nicht so mein Geschmack, aber die Funktion hat hier ausnahmsweise mal Vorrang. Man kann den Standfuß auch weglassen und die Docking-Station dann hinlegen oder woanders verstauen (dann sind natürlich die Anschlüsse nicht mehr so gut erreichbar).

 

Hurra, die Verbindung mit dem ersten Monitor funktioniert (gespiegelt).

Diese ganzen Kabel muss man jetzt nicht mehr einzeln an das Notebook anschließen (wäre auch nicht möglich).

Auch das Kartenlesegerät von ReinerSCT für die Signaturkarte lässt sich hier gut anschließen.

Uns so sieht der Arbeitsplatz dann fertig aus. Das Notebook an der Seite abgelegt, auf dem Schreibtisch ein Tastatur-Maus-Set in Funkversion. Die beiden Bildschirme wurden einmal über DVI und einmal über HDMI angeschlossen. Nach Installation der Treiber funktionierten bei mir dann auch beide Bildschirme im erweiterten Modus. Fazit: Gefällt mir.