Leinefelde-Worbis

Über die Stadt Leinefelde-Worbis

Leinefelde Worbis ist eine Stadt im Landkreis Eichsfeld in Thüringen. Die Stadt ging aus einer Zusammenlegung der früher selbständigen Städte Leinefelde und Worbis hervor. 2004 erfolgte die Zusammenlegung. Leinefelde-Worbis zählt sowohl von der Stadtfläche als auch von der Einwohnerzahl her zu den größten Gemeinden im Landkreis Eichsfeld. Die Einwohnerzahl liegt bei knapp 20.000 Menschen.

Leinefelde-Worbis ist aufgeteilt in folgende Ortsteile:

Leinefelde

Leinefelde wurde urkundlich erstmals im Jahre 1227 erwähnt. Im Jahre 1294 erfolgte die Angliederung zum Erzbistum Mainz. Leinefelde erhielt im Jahr 1969 Stadtrechte und wurde 2004 zu der Einheitsstadt Leinefelde-Worbis zusammengelegt. Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Leinequellen, der japanische Garten, das Rathaus Wasserturm sowie das Leinebad mit angegliederten Leinesportpark.

Worbis

Hardtkapelle in Worbis

Der Ortsteil Worbis wurde erstmals im Jahre 1162 urkundlich erwähnt. Bereits im Jahre 1238 erhielt Worbis das Stadtrecht. Im Jahre 1816 wurde Worbis Kreisstadt, verlor diesen Status jedoch wieder im Jahre 1994. 2004 erfolgte die Zusammenlegung zur Einheitsstadt Leinefelde-Worbis. Worbis ist unter anderem bekannt für das Museum Gülden Kreuz, den Kringeljägerbrunnen sowie den alternativen Bärenpark, einer Freianlage, in der Bären, Wölfe sowie andere verschiedene Tiere leben.

Beuren

Beuren wurde erstmalig im zwölften Jahrhundert in Verbindung mit dem Adelsgeschlecht von Beuren und der Burg Beuren erwähnt. Der Ort ist unter anderem bekannt für die Burg Scharfenstein und das dortige Kloster.

Birkungen

Der Ort Birkungen wurde erstmals im Jahre 1191 urkundlich erwähnt. Im Jahre 1799 wurde die dortige Kreuzkapelle erbaut.

Breitenbach

Breitenbach wurde erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Der Name hängt mit der Lage am ehemaligen „Breuten Bache“ zusammen. Von Breitenbach aus wurde unter anderem rollender Handel betrieben, was sich auch heute noch im Wappen in Form eines Wagenrades widerspiegelt.

Breitenholz

Breitenholz wurde erstmals im 16. Jahrhundert in einer Urkunde der Familie von Wintzingerode erwähnt. Der Name ist zurückzuführen auf den Begriff „breites Holz“ was mit den dortigen großen Waldgebieten zusammenhängt. Seit 1655 ist Breitenholz ein Wallfahrtsort.

Kaltohmfeld

Kaltohmfeld wurde erstmals im Jahre 1418 urkundlich erwähnt. Es handelt sich um den kleinsten Ortsteil der Stadt Leinefelde-Worbis sowie die höhenmäßig höchstgelegene Gemeinde des Eichsfeldes.

Kirchohmfeld

Kirchohmfeld wurde erstmals im Jahre 1217 urkundlich erwähnt und gehört seit 1448 zum Amt Bodenstein.

Wintzingerode

Der Ort Wintzingerode wurde im Jahre 1204 erstmals erwähnt. Es hat sich um den Herkunftsort des Grafengeschlechts von Wintzingerode.