Online-Mahnbescheid: Schnell und unkompliziert zum Mahnbescheid


Haben Sie Ärger mit einem hartnäckigen Schuldner, der Ihre Geldforderung nicht bezahlt? Über meine Internetseite haben Sie die Möglichkeit, schnell und unkompliziert einen Online-Mahnbescheid zu beauftragen – ohne sich mit den komplizierten Einzelheiten des gerichtlichen Mahnverfahrens beschäftigen zu müssen. Sie müssen lediglich Ihre nicht bezahlte Rechnung o.ä. hochladen und wir kümmern uns um den Rest. Wenn Ihr Schuldner in Zahlungsverzug ist, führt unsere Beauftragung grundsätzlich zu keinen Mehrkosten. Diese muss Ihr Schuldner zusätzlich erstatten.

Unser Auftragsformular finden Sie hier (Link).

Was sind die Vorteile von einem Online-Mahnbescheid?

Durch das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren haben Sie die Möglichkeit, schnell einen rechtskräftigen Titel über Ihre Forderung zu erlangen, selbst wenn bei Ihrem Schuldner aktuell „nichts zu holen ist“. Durch ein gerichtliches Mahnverfahren sichern Sie Ihre Forderung langfristig und vermeiden eine vorzeitige Verjährung, die häufig schon nach drei Jahren eintreten kann. Mit dem gerichtlichen Mahnverfahren erhalten Sie dagegen schnell einen Titel, aus dem sie 30 Jahre lang die Zwangsvollstreckung betreiben können (es sei denn, Ihr Schuldner geht in die Insolvenz).

Was ist das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren?

Das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren ist ein formalisiertes Verfahren, um Geldforderungen schnell und effektiv in durchzusetzen. Der säumige Schuldner erhält einen „gelben Brief“, mit welchem er vom Mahngericht zur Zahlung aufgefordert wird. Erfolgt daraufhin keine Zahlung, kann nachträglich ein Vollstreckungsbescheid beantragt werden. Ein Vollstreckungsbescheid wirkt wie ein Urteil, aus diesem kann 30 Jahre lang die Zwangsvollstreckung betrieben werden.

Für welche Forderungen eignet sich das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren?

Das Verfahren ist insbesondere geeignet für bislang unbestrittene Geldforderungen, also wenn der Schuldner einfach nicht zahlt. Wird die Forderung vom Schuldner ausdrücklich bestritten, ist es regelmäßig besser, direkt Klage zu erheben. Das gerichtliche Mahnverfahren ist nur für Geldforderungen geeignet. Geht es zum Beispiel um die Herausgabe von Schmuck oder Urkunden, ist das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren nicht möglich.

Was in Ihrem konkreten Fall sinnvoller ist, bespreche ich mit Ihnen gerne im Vorfeld.

Warum einen Online-Mahnbescheid direkt über einen Rechtsanwalt beantragen?

Wenn man nicht regelmäßig Mahnbescheide erstellt, kann das Mahnverfahren sehr zeitaufwändig und fehlerträchtig sein. Als Rechtsanwalt verfüge ich über fundierte Kenntnisse für die Durchführung von Mahnverfahren. Ich sorge dafür, dass Ihr Mahnverfahren durch das zuständige Amtsgericht zeitnah bearbeitet wird, übernehme für Sie alle nötigen Formalitäten und stehe Ihnen während des gesamten Verfahrens als Ansprechpartner zur Seite. Sie müssen mir lediglich Ihre offene Forderung übermitteln und brauchen sich nicht mehr mit den Einzelheiten des Mahnverfahrens befassen.

Sie sind auch nicht verpflichtet, das gerichtliche Mahnverfahren selbst durchzuführen. Sobald sich Ihr Schuldner mit der Zahlung Ihrer Rechnung in Verzug befindet, muss er auch die Gebühren für das Mahnverfahren einschließlich Anwaltskosten erstatten. Diese werden direkt in den Mahnbescheid bzw. Vollstreckungsbescheid mit aufgenommen. Durch meine Beauftragung entstehen Ihnen somit grundsätzlich keine zusätzlichen Kosten.

Im Gegensatz zu Inkassounternehmen kann ich Sie als Rechtsanwalt auch uneingeschränkt vor Gericht vertreten, sollte Ihr Schuldner Widerspruch einlegen. Ihr Schuldner erkennt dies auch sofort, wenn eine Rechtsanwaltskanzlei als Vertreter im Mahnbescheid auftaucht.

Wie läuft der Weg zum Online-Mahnbescheid ab?

Mein Ziel ist es, Ihnen den Weg zum Mahnbescheid so einfach wie möglich zu gestalten. Wir übernehmen für Sie die nötigen Formalitäten und überwachen den Ablauf des gerichtlichen Mahnverfahrens, damit Sie sich auf Ihr Tagesgeschäft konzentrieren können.

Schritt 1: Übermittlung der Informationen

Füllen Sie einfach das Online-Formular aus und laden Sie Ihre unbezahlte Rechnung über unseren verschlüsselten Server hoch.

Schritt 2: Rechtliche Vorprüfung

Ich prüfe Ihre eingereichten Informationen vorab auf Vollständigkeit und rechtliche Schlüssigkeit. In Zweifelsfällen nehme ich Kontakt mit Ihnen auf, halte Rücksprache und fordere weitere Informationen an. Sofern gewünscht, kann ich für Sie vorab eine Bonitätsauskunft über den Schuldner einholen.

Schritt 3: Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens

Ich führe für Sie das gerichtliche Mahnverfahren durch. Zunächst beantrage ich für Sie einen Mahnbescheid. Zahlt Ihr Schuldner darauf hin immer noch nicht, beantrage ich für Sie einen Vollstreckungsbescheid. Aus dem Vollstreckungsbescheid können Sie 30 Jahre lang die Zwangsvollstreckung betreiben.

Schritt 4: Auszahlung

Nach Eingang des Geldes erhalten Sie eine Abrechnung und Sie bekommen Ihr Guthaben auf Ihr Bankkonto überwiesen. Sofern Ihr Schuldner immer noch nicht zahlt, unterstütze ich Sie auch gerne bei der Durchführung der Zwangsvollstreckung.

Sonderfall: Schuldner legt Widerspruch ein

Sollte Ihr Schuldner im Mahnverfahren Widerspruch gegen Ihre Forderung einlegen, führe ich auf Wunsch auch direkt das streitige Gerichtsverfahren durch. Im Gegensatz zu Inkassounternehmen bin ich hierzu als Rechtsanwalt ohne Einschränkungen berechtigt, kann Sie z.B. auch vor Landgerichten vertreten.

Welche Kosten fallen an?

Bei Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens fallen für Sie zunächst nur Gerichtsgebühren an. Diese sind bei allen Mahngerichten in Deutschland gleich und hängen von der Höhe der Forderung ab (ohne Zinsen und Nebenkosten). Die Gerichtsgebühren werden Ihnen nach Erlass des Mahnbescheides vom Mahngericht in Rechnung gestellt, aber automatisch dem Schuldner weiterbelastet.

Die genaue Höhe der Gerichtsgebühren können Sie aus folgender Tabelle ablesen:

Höhe der Forderung Gerichtsgebühren
bis 1.000 € 32,00 €
1.000 € bis 1.500 € 35,50 €
1.500 € bis 2.000 € 44,50 €
2.000 € bis 3.000 € 54,00 €
3.000 € bis 4.000 € 63,50 €
4.000 € bis 5.000 € 73,00 €
5.000 € bis 6.000 € 82,50 €
6.000 € bis 7.000 € 92,00 €
7.000 € bis 8.000 € 101,50 €
8.000 € bis 9.000 € 111,00 €
9.000 € bis 10.000 € 120,50 €
10.000 € bis 13.000 € 133,50 €
13.000 € bis 16.000 € 146,50 €
16.000 € bis 19.000 € 159,50 €
19.000 € bis 22.000 € 172,50 €
22.000 € bis 25.000 € 185,50 €
25.000 € bis 30.000 € 203,00 €
30.000 € bis 35.000 € 220,50 €
35.000 € bis 40.000 € 238,00 €
40.000 € bis 45.000 € 255,50 €
45.000 € bis 50.000 € 273,00 €
50.000 € bis 65.000 € 333,00 €
65.000 € bis 80.000 € 393,00 €
80.000 € bis 95.000 € 453,00 €

Bei höheren Forderungen fragen Sie mich gerne nach den Gebühren oder benutzen Sie einfach den Kostenrechner der Mahngerichte.

Die Anwaltsgebühren für die Vertretung im Mahnverfahren werden direkt in den Mahnbescheid mit aufgenommen und müssen von Ihnen nicht im Voraus bezahlt werden.

Wer muss die Kosten tragen?

Sobald Ihre Rechnung fällig ist und sich Ihr Schuldner mit der Bezahlung in Verzug befindet, muss er auch sämtliche Kosten des Mahnverfahrens tragen (also auch die Gerichtsgebühren und Anwaltsgebühren).

Der Verzug tritt bei einer fälligen Forderung spätestens mit der ersten (!) Mahnung ein. Sie haben dann gegenüber dem Schuldner einen Kostenerstattungsanspruch, den ich direkt im Mahnverfahren für Sie mit geltend mache. Die Anwaltsgebühren werden direkt in den Mahnbescheid mit aufgenommen und müssen von Ihnen nicht im Voraus bezahlt werden.

Sofern Ihr Schuldner vollständig zahlt, entstehen Ihnen durch meinen Service also keine zusätzlichen Kosten.

Zum Auftragsformular gelangen Sie hier (Link).

Haben Sie noch Fragen?

Rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir eine E-Mail, wenn Sie noch Fragen haben.