Phönix Finanzsanierungs AG – Informationen für Betroffene

Die Phönix Finanzsanierungs AG aus Zürich verschickt an Verbraucher in Deutschland Zahlungsaufforderungen für die Vermittlung von Finanzsanierungen. In den Mahnungen wird auch mit der Einschaltung von Inkassobüros gedroht:

Phönix Finanzsanierungs AG

Betroffene, die ebenfalls solche Mahnungen erhalten haben, können sich gerne von mir als Rechtsanwalt vertreten lassen. Für Anfragen nutzen Sie bitte mein Kontaktformular.

Wer steckt hinter der Firma Phönix Finanzsanierung?

Es handelt sich dabei um die Phönix Finanzsanierungs AG mit Sitz in CH 8050 Zürich. Unternehmenszweck ist laut Handelsregister die Erbringung von Finanzdienstleistungen, Unternehmensberatung sowie Durchführung von Vermittlungs- und Kommissionsgeschäften aller Art und die Bearbeitung und Abwicklung von Treuhandgeschäften aller Art.

Was steckt hinter der besagten „Finanzsanierung“?

Die Mahnungen erfolgen für die Vermittlung einer „Finanzsanierung“. Es handelt sich dabei um eine bekannte Masche. Viele Betroffene verwechseln solche Angebote mit Kreditanträgen bzw. Kreditvermittlungen. Schon die Bezeichnung birgt eine Verwechslungsgefahr. Der Begriff Finanzsanierung wird schnell mit Finanzierung verwechselt.

Verbraucher sollten immer vorsichtig sein, wenn für angebliche Kreditvermittlungen Vorkasse verlangt wird! Häufig handelt es sich dabei um „Vertragsfallen“.

Bei einer seriösen Kreditvermittlung ist eine Vorauszahlung überhaupt nicht üblich. So dürfen z.B. Kreditvermittler nach deutschem Recht (vgl. §§ 655c, 655d BGB) von Verbrauchern grundsätzlich keine Vorkasse für die Vermittlung eines Darlehens verlangen.

Mehr Informationen hierzu finden Sie auch in meinem Spezialbeitrag zum Thema Finanzsanierung.

Muss man den geforderten Betrag an die Phönix Finanzsanierungs AG bezahlen?

Wer solche Mahnungen erhalten hat, sollte sich davon nicht einschüchtern lassen und nicht vorschnell zahlen.

Die von der Phönix Finanzsanierungs AG geltend gemachten Forderungen sind meiner Auffassung nach rechtlich äußerst zweifelhaft.

Soweit möglich, sollte vorsorglich der Widerruf des Vertrages erklärt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Vertrag anzufechten, nämlich wenn man sich beim Unterschreiben über den Vertragsinhalt geirrt hat (weil man zum Beispiel eigentlich einen Kredit aufnehmen wollte).

Betroffene können sich gerne von mir als Rechtsanwalt vertreten lassen. Für Anfragen nutzen Sie bitte mein Kontaktformular.

(Dieser Beitrag gibt den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Er erhebt daher keinen Anspruch auf fortlaufende Aktualität.)