Yering Deutschland GmbH muss Einlagengeschäft abwickeln

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat in einer Mitteilung darauf hingewiesen, dass gegen die Yering Deutschland GmbH ein Bescheid über die Abwicklung des Einlagengeschäfts erlassen wurde.

Nach Auffassung der BaFin hat die Yering Deutschland GmbH ohne die erforderliche Erlaubnis das sog. Einlagengeschäft betrieben.

Einlagengeschäfte zeichnen sich dadurch aus, dass fremde Gelder ohne Ausgabe von Schuldverschreibungen als Einlagen angenommen werden oder oder anderweitig die unbedingte Rückzahlung versprochen wird. Rechtlich gesehen handelt es sich um Bankgeschäfte, § 1 Abs. 1 Nr. 1 KWG.

Gemäß § 32 Abs. 1 KWG (Kreditwesengesetz) dürfen gewerbsmäßige Bankgeschäfte nur mit schriftlicher Erlaubnis der BaFin betrieben werden. Eine solche Erlaubnis lag aber offenbar nicht vor, weshalb die BaFin per Bescheid die Abwicklung angeordnet hat. Demnach müssen die angenommenen Gelder vollständig an die Geldgeber zurückgezahlt werden. Der Bescheid ist nach Angaben der BaFin allerdings noch nicht bestandskräftig.

Wenn Sie zu den Betroffenen gehören und Probleme mit der Rückzahlung haben, können Sie mich gerne gerne kontaktieren.

(Dieser Beitrag gibt den Stand vom 13.07.2018 wieder)